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Linksverkehr in SüdafrikaUmdenken ist angesagt, denn in Südafrika gilt Linksverkehr. Wer eine Selbstfahrertour in Südafrika plant, dem sollte klar sein, dass sich das Lenkrad auf der rechten Seite des Auto befindet. Die Umgewöhnung geht jedoch relativ schnell, schon allein aus dem Grunde, dass man auf der rechten Seite sitzt. Teilweise erhält man jedoch Mietwagen bei denen die Seiten für Blinker und Scheibenwischer vertauscht sind. In der Regel kommt dies bei nicht europäischen Autos vor. Hierbei kann es natürlich schnell passieren, dass beim Abbiegen der Scheibenwischerhebel betätigt wird.

Das Straßennetz in Südafrika ist sehr gut ausgebaut, gerade im Western Cape oder an der Gardenroute sind die Straßen perfekt. Solltet Ihr jedoch Warnschilder sehen mit dem Aufdruck "Pottholes" (engl: Schlaglöcher) solltet Ihr sofort den Fuß vom Gas nehmen. Diese Schlaglöcher können mühelose zu einem Verkehrsunfall führen. Auch sollten Sie in vielen Regionen auf Tiere aufpassen, da diese sehr oft direkt an der Straße sich aufhalten. Nicht selten überqueren sie diese auch.

Die Höchstgeschindigkeit in Südafrika auf den Autobahnen beträgt 120km/h, auf den Landstraßen ist eine maximale Geschwindikeit von 100km/h angegeben. Wir empfehlen die angegebenen Geschwindikeiten nicht zu überschreiten. Radarpistolen der Metropolice findet man überall, selbst im Krüger Nationalpark. Eine Überschreitung der zulässigen Geschwindikeit kann recht teuer werden. Ebenfalls selbstverständlich der Genuß von Alkohol am Steuer. In Südafrika gelten 0 Promille.

Sehr gewöhnungsbedürftig ist die Verkehrsregelung an vielen Kreuzungen (ohne Ampelanlage) in Südafrika. Ein typisches Bild ist, dass bei einer 4er Kreuzung 4 Stop-Schilder stehen. Hier gilt die Regelung "first come, first drive", der Erste der am Stopschild ist, darf fahren, unabhängig davon in welche Richtung er abbiegen möchte. Die Reihenfolge sollte unbedint beachtet werden. Selbst bei massiven Andrang an solchen Kreuzungen wissen die Südafrikaner immer wer wann an der Reihe ist.

Die Autobahnen in Südafrika sind sehr oft Mautpflichtig. Die Kosten hierfür sind jedoch recht unterschiedlich, abhängig von der Länge und der Strecke. Die Maut können Sie direkt auf den Autobahnen an speziellen Mautstationen entrichten. 

Aufgrund der doch recht schlechten Beleuchtung der Straßen, empfehlen wir die Touren so zu planen, dass Sie keine Nachtfahrten haben. Eine Strecke von 300-400km pro Tag sollte der maximale Durchschnitt bleiben.

Navigation in Südafrika

Ein Navigationsgerät lohnt sich auf jeden Fall. Obwohl es auf den Landstraßen doch recht schwer ist sich zu verfahren, kann es in den Städten mit einer normalen Straßenkarte doch schon recht hektisch werden. 

Sie können nahzu bei jedem Autovermieter ein Navigationsgerät als Option dazubuchen. Aber Achtung: Die Navigationsgeräte kommen in der Regel nicht von den Autovermietern direkt, sondern über einen Zusatzvertrag mit z.B. Vodacom South Africa. Hier können bei der Anmietung zusätzliche Kosten entstehen, da auch der Vermieter des GPS-Gerätes eine Pfandgebühr und ggf. Tagespauschale verlangt.

2009 hatten wir so ein Mietgerät. Die Extrakosten waren knapp 80€ plus circa 100€ Deponat als Pfandhinterlegung für das Gerät. Die Mietzeit betrug circa 3 Wochen. Der Kaufpreis des Gerätes in Deutschland war weit unter 100€.

Um diese Zusatzkosten zu vermeiden empfehlen wir ein eigenes Navigationsgerät mitzunehmen. Fragen Sie Ihren Herrsteller nach dem passenden Kartenmaterial. Wir haben 2010 knapp 50€ gezahlt für die zusätzlichen Karten. Somit war der Kauf des Kartenmaterials schon komplett günstiger als die Anmietung von solch einem Gerät in Südafrika. 

Hier gibt es z.B. die aktuellen TomTom Karten 

Wer z.B. ein iPhone besitzt kann alternativ auch eine passende Navigations-APP mit den Straßenkarten von Südafrika kaufen. Es ist aber darauf zu achten, dass die APP auch ohne Internetanbindung läuft, da ansonsten sehr hohe Datenroamingkosten entstehen können.

 
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